Scheinwerfer, Zubehör, Halterungen für Citroen AK-AZU

Glühlampe Adapterringe (2 Stück), von Bilux P45 auf H4. Damit kann jeder Scheinwerfer, der

original eine Bilux Lampe (P45) hat, auf eine H4 Lampe umgerüstet werden. Die Lichtausbeute mit H4 ist wesentlich besser! Universal passend.

Scheinwerfer verchromt mit H4 Reflektor, für Citroen 2CV, HY. Nachbau aus Indien! Originalform

m, Plastikgehäuse verchromt, verbaut bis 1990! Ohne Leuchtmittel. Die Scheinwerfer haben ein Prüfzeichen!

Scheinwerfer verchromt, mit H4 Reflektor. Passend für Citroen 2CV, HY. Originalform

m, Plastikgehäuse verchromt, wie in den letzten Baujahren verbaut. (bis Baujahr 1990)! Original Lieferant Valeo, kein Nachbau. Ohne Leuchtmittel. Die Produktion ist von Valeo eingestellt worden! Wir haben die letzten 1800 Scheinwerfer von Valeo übernommen.

Die Scheinwerfergeschichte der 2CV ist weniger „rund → eckig → rund“, sondern eine Abfolge aus Optik, Elektrik, Halterung und Modellpolitik.

Citroën 2CV Scheinwerfer: Entwicklung, Bauarten und Unterschiede

Vorgeschichte: TPV-Prototypen vor Serienstart

Die frühen TPV-Prototypen der 1930er-Jahre waren noch radikaler als die spätere Serien-2CV. Viele Darstellungen zeigen beziehungsweise beschreiben sie mit sehr einfacher Beleuchtung; teilweise hatten Prototypen sogar nur einen Frontscheinwerfer. Für die Serienentwicklung ist das jedoch nur als Vorgeschichte wichtig, denn die Serien-2CV ab 1949/1950 hatte zwei Frontscheinwerfer.

Serienstart 1949/1950: runde Einzelscheinwerfer, sehr schlicht

Die ersten Serien-2CV A hatten runde, freistehende Scheinwerfer links und rechts neben der Motorhaube. Sie waren nicht in die Karosserie integriert, sondern saßen auf Haltern neben der Motorhaube. Das passte zum gesamten Konzept: leicht reparierbar, günstig herzustellen und gut zugänglich.

Ein sehr frühes Detail: Im März 1950 wurde die Scheinwerfer-Streuscheibe von Kunststoff auf Glas umgestellt. Das zeigt, dass Citroën die Lichtausrüstung bereits kurz nach Produktionsbeginn technisch nachbesserte.

1953–1955: mehrere Hersteller und kleine Bauartänderungen

In den frühen 1950er-Jahren blieben die Scheinwerfer rund, aber die gelieferten Einheiten und Details änderten sich. Ab Oktober 1953 wurden neben Cibié auch Marchal-Equilux-Scheinwerfer montiert; diese sind an einem Stahlrand am Reflektor erkennbar. Im Juni 1954 änderte sich die Befestigungsklammer der Cibié-Scheinwerfer, und im Juli 1954 wurde wegen einer geänderten Zündspule auch der Scheinwerferträger angepasst.

1955 kamen weitere Unterschiede hinzu: Bei Cibié-Scheinwerfern wurde ein Aluminiumrand am Reflektor verwendet, und ab Oktober 1955 tauchten zusätzlich Ducellier-Isoroute-Scheinwerfer auf. Diese sind an einem Reflektor erkennbar, der kleiner ist als das Scheinwerfer-Blechgehäuse.

Alle Scheinwerfer hatten eine „Licht-an-Kontrolle“ auf den Scheinwerfergehäusen. Dabei handelte es sich um ein rotes Kunststoffprisma, das leuchtete, sobald das Licht eingeschaltet wurde. Dafür wird eine spezielle Glühlampe mit Schlitzen im Lampensockel benötigt. So wird das Licht in das Scheinwerfergehäuse geleitet, damit die „Licht-an-Kontrolle“ aufleuchten kann. Diese Prismen für Scheinwerfer von Cibié, Marchal und Ducellier haben wir bis heute im Programm.

Für Restauratoren bedeutet das: Bei frühen 2CV ist „runder Scheinwerfer“ allein zu ungenau. Baujahr, Hersteller — Cibié, Marchal oder Ducellier — sowie Details wie Chrom- beziehungsweise Aluminiumring, Glasform und Befestigungsart zählen. Alle diese sehr alten Scheinwerfer sind heute allerdings schwer zu beschaffen. Meist muss daher auf Gebrauchtteile zurückgegriffen werden, oder es werden mit etwas Glück gelegentlich neue NOS-Teile angeboten.

Bis Mitte der 1960er: Die Form bleibt rund, das Umfeld ändert sich

Die Frontscheinwerfer selbst blieben in ihrer Grundform rund. Was sich jedoch änderte, war die Frontgestaltung rundherum: 1961 kam bei vielen Varianten die neue Motorhaube mit abnehmbarem Grill. 1965 wurde der einteilige Grill durch den Dreibalken-Grill ersetzt, und die Citroën-Doppelwinkel wanderten auf die Motorhaube.

Das ist optisch wichtig: Die 2CV bekam moderner wirkende Frontpartien, aber die „Augen“ blieben weiterhin freistehende Rundscheinwerfer.

1967–1970: Blinker und Elektrik modernisieren die Front, nicht die Scheinwerferform

1967 hatte die AZAM-/Export-Version eckige Blinker auf den vorderen Kotflügeln. 1970 erfolgten tiefgreifende Änderungen für die 2CV4 und 2CV6: 12-Volt-Elektrik, geänderte Rückleuchten, neues Armaturenbrett und zunächst eckige vordere Blinker. Bereits im Juni 1970 wurden diese vorderen eckigen Blinker wieder durch runde Blinker ersetzt. Die Hauptscheinwerfer blieben in dieser Phase weiterhin rund.

Ebenfalls wichtig: Im September 1969 wurden Marchal- und Ducellier-Scheinwerfer bei der 2CV Limousine eingestellt; danach vereinheitlichte sich die Scheinwerferausrüstung auf Cibié.

September 1974: der große Bruch mit rechteckigen Scheinwerfern

Im September 1974 kam die bekannteste Änderung: Die 2CV erhielt rechteckige, oft auch „quadratisch“ genannte Scheinwerfer. Gleichzeitig kamen ein neuer Kunststoffgrill mit Kunststoffrand und innenliegenden Doppelwinkeln, größere beziehungsweise geänderte Stoßstangen sowie weitere Karosserie- und Innenraumänderungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ab September 1974 ersetzten rechteckige Scheinwerfer die runden Scheinwerfer bei allen Modellen — 2CV4 und 2CV6 Limousine sowie Fourgonnetten AZU und AKS.

Technisch war das nicht nur ein anderer Scheinwerfer. Da die rechteckigen Scheinwerfer breiter waren, benötigte die 2CV eine andere Scheinwerfer-Halterung, also einen anderen Scheinwerferträger mit größerem Befestigungsabstand. So wurde verhindert, dass die Motorhaube beim Öffnen und Schließen an den Scheinwerfern scheuerte.

1975: Rückkehr der runden Scheinwerfer, aber nur beim Sparmodell

Im September 1975 erschien die 2CV Spécial. Sie war bewusst einfacher ausgestattet und bekam wieder runde Scheinwerfer. Das war kein kompletter Rückschritt der gesamten Baureihe, sondern eine Modellaufspaltung: Die einfachere Spécial bekam runde Lampen, während die besser ausgestatteten 2CV4- und 2CV6-Varianten rechteckige Scheinwerfer behielten.

Interessanter Reparaturpunkt: Obwohl die runden Scheinwerfer zurückkamen, behielt Citroën aus Kostengründen den für rechteckige Scheinwerfer eingeführten breiteren Scheinwerferträger bei — und zwar bis zum Ende der 2CV-Produktion in Portugal am 27. Juli 1990. Daher wirken 2CV mit dem breiten Scheinwerferträger ab Baujahr 1974 im Frontbereich etwas anders proportioniert als die Modelle bis 1974.

1978/1979: 2CV4 wird eingestellt, 2CV6 Spécial bleibt rund, 2CV Club bleibt eckig

Die 2CV4 wurde 1978 eingestellt. 1979 bekam die 2CV Spécial den 602-cm³-Motor und hieß danach 2CV6 Spécial; sie behielt weiterhin runde Scheinwerfer. Gleichzeitig wurde die bisherige 2CV6 zur 2CV6 Club, die weiterhin rechteckige Scheinwerfer hatte.

Damit gab es Ende der 1970er-Jahre und in den 1980er-Jahren im Prinzip folgende Logik:

Modell Scheinwerfer
2CV4 / 2CV6 ab September 1974 rechteckig
2CV Spécial ab September 1975 rund
2CV6 Spécial ab September 1979 rund
2CV6 Club ab September 1979 rechteckig, später auch rund
Charleston ab 1980/1981 rund

Rechteckige 2CV Scheinwerfer: zwei unterschiedliche Ausführungen

Bei den rechteckigen Scheinwerfern gab es zwei Bauarten:

Das genaue Umstellungsdatum ist nicht sicher belegt. Unsere Erfahrung aus über 37 Jahren Handel mit 2CV-Ersatzteilen zeigt jedoch, dass die Umstellung spätestens um September 1979 bei der 2CV6 Club erfolgt sein dürfte, während ein Katalog von August 1977 AZU und AKS bereits mit der ABS-Ausführung zeigt.

Wichtig für die Werkstatt: Scheinwerfereinsatz und Scheinwerfergehäuse der beiden rechteckigen Bauarten sind nicht untereinander austauschbar. Ein Scheinwerfereinsatz für das Blechgehäuse passt nicht in das ABS-Gehäuse und umgekehrt.

1980: Charleston mit runden Scheinwerfern aus Traditionsgründen

Die 2CV Charleston wurde im Oktober 1980 als limitierte Serie vorgestellt. Citroën wählte bewusst runde Scheinwerfer, um die 2CV-Puristen zufriedenzustellen. Bei der ersten limitierten Serie waren die Scheinwerfergehäuse rot lackiert. 1981 wurde die Charleston regulär in das Programm übernommen, dann mit verchromten runden Scheinwerfern.

Eine Ausnahme: Bei der britischen Charleston-Ausführung blieb es bei rechteckigen Scheinwerfern.

1980er-Jahre bis Produktionsende 1990

In den letzten Produktionsjahren wurde die Lage etwas unübersichtlicher. Je nach Auslieferungsland wurden normale 2CV6 Club sowohl mit rechteckigen Scheinwerfern im Kunststoffgehäuse als auch mit runden Scheinwerfern im Kunststoffgehäuse ausgeliefert. Die 2CV Charleston behielt jedoch immer ihre runden Scheinwerfer.

Allerdings wurde auch hier von einem Scheinwerfergehäuse aus Blech auf ein Scheinwerfergehäuse aus Kunststoff umgestellt. Eine genaue Zeitangabe kann hierzu leider nicht getroffen werden.

Fest steht: Die letzte 2CV lief am 27. Juli 1990 in Mangualde/Portugal vom Band — ein Charleston, also mit runden Scheinwerfern.

Citroën 2CV Scheinwerfer: Kurzfazit für Restaurierung und Ersatzteile

Die 2CV startete mit runden, freistehenden Scheinwerfern. In den 1950er-Jahren änderten sich vor allem Hersteller, Gläser, Ringe und Befestigungen. Ab 1970 wurde die Elektrik moderner, aber die Hauptscheinwerfer blieben zunächst rund. Der große Stilbruch kam im September 1974 mit rechteckigen Scheinwerfern. Ab September 1975 kamen runde Scheinwerfer beim einfachen Spécial-Modell zurück. In den 1980er-Jahren liefen runde und rechteckige Scheinwerfer je nach Modell parallel. Der letzte 2CV war wieder ein Charleston mit runden Scheinwerfern.