Benzinzusätze für Citroën 2CV R4

Benzinstabilisator - Kraftstoffzusatz - Oktanbooster von ELF/Total, für die Überwinterung und

Einlagerung von allen 2 und 4 Takt Motoren. Optimal für unsere Oldtimer. Verhindert Korrosion im Tank und gesamten Kraftstoffsystem. Antioxidantien verhindert die Alterung der Kraftstoffes (das Benzin bleibt Zündfähig). Bindet und neutralisiert Kondenswasser im Tank. Beseitigt Startschwierigkeiten bei langer Standzeit. Und als Besonderheit besitzt das Mittel einen Oktanzahlbooster. Es steigert also die Zündfähigkeit des Benzins (Klopffestigkeit). Besonders interessant für Regionen in dieser schönen Welt, wo es kein Super Benzin mit mindestens 98 Octan gibt, oder wenn Sie Motorsport betreiben!! Verpackt in einer hochwertigen Aluminium Dose. Inhalt: 150ml. Anwendung: 150ml ist ausreichend für 20 Liter Benzin. Tank voll machen, Kraftstoffzusatz einfüllen. Motor 10 Minuten laufen lassen. Fertig!

Benzinstabilisator 250ml. Konserviert und schützt den Kraftstoff vor Alterung und Oxidation

Verhindert Korrosion im gesamten Kraftstoffsystem. Gewährleistet eine problemfreie Stilllegung von Oldtimer, Cabrio, Motorräder, Motorroller, Quads, Rasenmäher, Kettensägen, und sonstigen benzinbetriebenen 2-Takt- und 4-Takt Motoren. Erhöht die Betriebssicherheit. Mit Langzeitwirkung. 25 ml aus der Dosiereinrichtung konservieren 5 l Kraftstoff. Vor der Stilllegung in der entsprechenden Menge dem Tank zugeben und den Motor ca. 10 Min. laufen lassen.

Oldtimer Kraftstoffprobleme durch E10, E5 und Ethanol

Probleme über Probleme – und von manchen wusste man bisher nicht einmal, dass man sie hat.

Wir erfreuen uns an vielen Errungenschaften moderner Technologie. Manche davon bereiten jedoch auch Kummer. Mit der Einführung des Öko-Kraftstoffs E10 und der Beimischung von bis zu 5 % Bioethanol im „normalen“ Super-Plus-Benzin haben wir uns ein neues, schwerwiegendes Problem eingehandelt.

Benzin der Sorten E5 und E10 ist unter Sauerstoffeinfluss nicht mehr dauerhaft stabil und beginnt bereits nach wenigen Monaten zu zerfallen. Die stabilisierenden Zusätze verlieren ihre Wirkung. Viele Hersteller garantieren lediglich eine Haltbarkeit von etwa 60 Tagen.

Danach beginnt sich der Kraftstoff zu entmischen, was häufig an einem stechenden Geruch erkennbar ist. Das bedeutet: Liebhaber klassischer Fahrzeuge müssen sich selbst um eine wirksame Korrosionsvorsorge kümmern. Doch wie soll das gelingen, wenn nahezu überall Ethanol enthalten ist?

Ethanol schädigt Tank, Vergaser, Benzinpumpe und Dichtungen

Der Kraftstoffzusatz Ethanol ist in höherer Konzentration ein sehr wirksames Lösungsmittel. Er greift unter anderem Dichtungen, Benzinleitungen sowie im Kraftstoffsystem verbaute Metalle wie Eisen, Zink und Magnesium an. Dadurch können Leckagen entstehen. Zusätzlich verursacht Ethanol schwerwiegende Korrosion.

Hinzu kommt, dass moderne Fahrzeuge über ein geschlossenes Kraftstoffsystem verfügen, während Oldtimer immer wieder mit Luft in Kontakt kommen. In diesen offenen Systemen entsteht zusätzliche Korrosion, da Ethanol hygroskopisch ist und Feuchtigkeit aus der Luft bindet. Gleichzeitig können bei der Alterung des Kraftstoffs aggressive Essig- und Ameisensäuren entstehen, die das Problem weiter verstärken.

Gerade bei längeren Standzeiten oder seltenerem Nachtanken – etwa aufgrund geringer Jahreskilometerleistung – nimmt das Korrosionsrisiko daher deutlich zu.

Warum heutiger Kraftstoff für Oldtimer problematisch ist

Bevor Fahrzeuge mit Katalysatoren ausgestattet wurden, half die Zugabe bestimmter Phosphate im Benzin, der Korrosion entgegenzuwirken. Da diese jedoch den Katalysator schädigen konnten, wurden sie durch andere Mittel ersetzt. Mit der weiteren Entwicklung der Automobilindustrie verschwanden diese Zusätze zunehmend aus dem Kraftstoff.

Das bleifreie Benzin der 1990er Jahre bot einen deutlich besseren Korrosionsschutz als heutige Kraftstoffe. Das ist insbesondere problematisch für Tank, Vergaser und Benzinpumpe.

Benzin ist heute nur noch kurzfristig haltbar

Tanken Sie deshalb möglichst Benzin ohne Bioethanol beziehungsweise mit möglichst geringem Ethanolanteil. Nach unserem Wissensstand vom Februar 2026 enthält Aral Ultimate 102 laut Hersteller Ether statt Ethanol. Shell V-Power enthält höchstens 0,7 % Ethanol.

Bei längerer Standzeit empfehlen wir die Beimischung eines Benzinstabilisators, der sich besonders für Wenigfahrer und die Winterpause eignet. Laut Hersteller kann durch den Zusatz auf das Entleeren des Kraftstoffsystems verzichtet werden. Aus eigener Erfahrung können wir dies bestätigen, eine Garantie dafür können wir jedoch nicht übernehmen.

Geben Sie den Zusatz in den vollen Tank und lassen Sie das Fahrzeug anschließend etwa zehn Minuten laufen. Mehr ist nicht erforderlich. Bisher können wir nur Positives berichten.

Benzinstabilisator und Kraftstoffzusätze für Oldtimer

Wir führen diese Zusätze von Liqui Moly unter den Artikelnummern 20087 und 10617 im Programm. Ebenfalls sehr gut bewährt hat sich in der Praxis der Oktan-Booster von ELF/Total, Artikelnummer 21174.

Auch wenn viele „Fachleute“ behaupten, E10- oder E5-Benzin sei für Fahrzeuge unschädlich, sehen wir das anders. Die häufig geäußerte Empfehlung, den Tank bei Stilllegung bis zum Rand zu füllen, teilen wir nur dann, wenn Sie Premium-Benzin ohne oder mit sehr geringem Ethanolanteil verwenden.

Für die Winterpause hat sich außerdem ein weiterer Tipp bewährt: Mischen Sie dem Tankinhalt etwa 1 % synthetisches Zweitaktöl bei.

Dieselkraftstoff, Bakterienbildung und HVO als Alternative

Falls Sie einen Diesel besitzen, sind auch hier Probleme möglich. In modernen Dieselkraftstoffen können sich bei offenen Kraftstoffsystemen Bakterien bilden, die den Kraftstoff zersetzen. Dieses Gemisch kann Einspritzdüsen und Einspritzpumpen angreifen. Häufig ist anschließend eine sehr teure Sanierung erforderlich.

Das ist auch ein großes Problem in der Sportbootschifffahrt, da dort häufig Dieselmotoren von Peugeot oder Perkins verbaut sind.

Es gibt jedoch eine Alternative: Tanken Sie HVO-Kraftstoff. Darin können sich keine Bakterien bilden. Nach dem Tanken sollten Sie den Motor warmfahren, damit der HVO-Diesel auch im gesamten Kraftstoffsystem ankommt. Nach dem Abstellen können Sie den Tankstutzen mithilfe eines Kanisters mit HVO auffüllen.

Praxistipps für selten genutzte Fahrzeuge und Motorgeräte

Und noch ein kleiner Praxistipp: Wir verwenden hochwertiges Premium-Benzin und den Benzinzusatz auch für selten genutzte Motorgeräte wie Rasenmäher, Kettensägen oder ähnliche Geräte. Auch diese springen nach der Winterpause problemlos wieder an.

Oldtimer richtig betanken und regelmäßig fahren

Kaufen Sie stets den bestmöglichen Kraftstoff – und fahren Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig.

Denn alle Oldtimer, unabhängig vom Hersteller, besitzen ein zur Atmosphäre hin offenes Kraftstoffsystem. Dadurch gelangt Sauerstoff an den Kraftstoff – und genau damit beginnt das Dilemma.