Kupplung für Peugeot Mehari

Ausrückgabel für die Kupplung. Passend für Citroen 2CV6, AK, Dyane, letzte Version, ab Baujahr

03/1982. Die letze verbesserte Version der Ausrückgabel ist verstärkt gegenüber der Vorgängerversion. Natürlich sind unsere Ausrückgabel aus hochwertigen Stahl hergestellt.

Kupplung komplett, für Citroen 2CV6 + 2CV4, von Baujahr 1970 bis 1982. (Für Fahrzeuge mit

Trommelbremse vorne). Dyane von Baujahr 1968 bis 1982. Mehari von 1968 bis 1982. Der Kupplungssatz besteht aus: Druckplatte (3 Hebel) Mitnehmerscheibe und Ausrücklager. Made in Europe. Achtung: Die Kupplung muss nach Citroen Arbeitsanweisung A.312-00 eingestellt werden! Made in Europe

Citroen 2CV Kupplung – Ersatzteile und technische Details

Hier finden Sie die Kupplung für den Citroen 2CV und seine verschiedenen Versionen.

Kupplungsmechanismus bis Baujahr 1968

Bis zum Baujahr 1968 bestand der Kupplungsmechanismus des 2CV und der Dyane 4 aus einem Graphit-Ausrücklager und einer Kupplungsgabel aus einem Blechformstück. Die Kupplungsbetätigung erfolgt mittels eines Kupplungsseils (je nach Baujahr wurden verschiedene Kupplungszüge verwendet). Die Kupplung wurde stets rein mechanisch betätigt, nicht hydraulisch.

Entwicklung der Primärwelle und Kupplungsscheiben

In den Jahren zwischen 1948 und 1968 wurde die Primärwelle des Getriebes weiterentwickelt und modifiziert. Die Entwicklung ergab eine Zunahme der Anzahl der Keilnuten in der Primärwelle. Daher wurden in den Baujahren die Kupplungsscheiben des 2CV (Mitnehmerscheibe) modifiziert.

Generationen von Mitnehmerscheiben

Während der gesamten Bauzeit der 2CV gab es drei Generationen von Mitnehmerscheiben:

  • Die Mitnehmerscheibe mit acht Keilnuten wurde zwischen 1948 und Dezember 1955 eingebaut.
  • Die Kupplungsscheibe mit zehn Keilnuten wurde zwischen Januar 1956 und April 1966 verwendet.
  • Die 18-Keilnuten-Kupplungsscheibe wurde in zwei Versionen hergestellt:
    • Die erste Version wurde zwischen April 1966 und Mai 1968 produziert.
    • Die zweite Version wurde von Mai 1968 bis 1990 eingebaut, bis die Produktion des 2CV im Citroën-Lusitania-Werk in Mangalde, Portugal, eingestellt wurde.

Änderungen ab 1981

Im Jahr 1981 wurde die Kupplung für den 2CV6 von einer Hebelkupplung mit schwerer Schwungmasse zu einer Lamellenversion mit erleichterter Schwungmasse (Schwungscheibe) gewechselt. Alle 2CV mit vorderen Trommelbremsen haben auch eine Hebelkupplung. Bei dem 2CV6 wurde 1981 eine vordere Scheibenbremse eingeführt, bei der auch eine neue Lamellenkupplung verbaut wurde, die wesentlich geringere Fußkraft für die Betätigung erfordert.

Besonderheiten des Ausrücklagers bis Baujahr 1968

Bis zum Baujahr 1968 wurde das Kupplungsausrücklager mit einem Graphitring verwendet. Jeder 2CV mit einem Graphitausrücklager hat einen extra Tropföler, um den Mechanismus zu ölen. Dieser Tropföler benötigt regelmäßig ein manuelles Nachölen.

Ausrücklager ab Baujahr 1968

Aufgrund der hohen Abnutzung von Graphit wurde schließlich auf eine Version des Ausrücklagers mit Kugellager von Citroën gewechselt. Im Zuge der Optimierung der Kupplung wurde auch die Ausrückgabel gegen eine stabilere Ausführung ausgetauscht. Die neue Montageausführung der Ausrückgabel erforderte eine Anpassung der Montageposition. Statt wie zuvor von oben wurde die Gabel nun von unten in die Kupplungsglocke montiert. Aufgrund der größeren Entfernung zum Kupplungspedal wurden längere Kupplungszüge montiert.

Vorteile der neuen Kupplung

Die großen Änderungen an der Kupplung führten zu einer signifikant höheren Lebensdauer der Kupplung im 2CV. Die Bedienkräfte wurden reduziert und ein sanfteres Einkuppeln war möglich.

Fliehkraftkupplung für den Citroen 2CV

Es wurde auch eine Fliehkraftkupplung für den Citroen 2CV angeboten. Dieses Produkt kann jedoch nicht als Ersatz für ein Automatikgetriebe verwendet werden. Die Fliehkraftkupplung fungierte lediglich als Anfahrhilfe. Zum Anfahren wurde der erste Gang eingelegt, ohne die Kupplung zu betätigen. Es ist lediglich eine Erhöhung der Motordrehzahl erforderlich, um sanft einzugreifen. Der Wechsel in einen höheren Gang erfolgt weiterhin durch Betätigung der Kupplung. Heutzutage ist die Fliehkraftkupplung beim 2CV nahezu vollständig verschwunden.

Wie funktioniert eine Kupplung?

Die Kupplung verbindet Motor und Wechselgetriebe. Die Ausrückbarkeit der Kupplung ist eine wesentliche Komponente für die einwandfreie Funktionsweise des Schaltgetriebes. Sie ermöglicht das Schalten der Gänge und gewährleistet die Möglichkeit, bei eingelegten Gängen und laufendem Motor die Kraftübertragung zu unterbrechen.

Durch Betätigen des Kupplungspedals wird die Verbindung gelöst. Durch Loslassen des Kupplungspedals (Einkuppeln) wird die Verbindung wiederhergestellt. Wir weisen darauf hin, dass das Einkuppeln, insbesondere beim Anfahren, mit Vorsicht erfolgen muss. Lassen Sie das Pedal langsam zurückkommen, bis die Kupplung anfängt zu schleifen. Dann greift sie allmählich. Bei zu schnellem Einkuppeln kann es zu einem Abwürgen des Motors oder einem unangenehmen Ruck kommen, der durch ein Rupfen der Kupplung verursacht wird.