Kofferraum, Anbauteile, Hecktüren für Citroën 2CV6

2CV, Kofferraumdeckel Dichtungssatz komplett (Made in Germany). Passend für Citroen 2CV. Die

Dichtung ist speziell für uns hergestellt worden. Die "Gummifahne" steht schräger, daher gibt es eine bessere Abdichtung. Bestehend aus: 3 Dichtungen, fertig abgelängt und auf Gehrung zugeschnitten. Die Dichtungen sind leicht talkumiert. Breite der Gummis: ca. 29mm (wie Original).

2CV, Kofferraumklappe. Emblem "2CV" geschwungen, aus 3mm Edelstahl. Made in Germany by FRANZOSE

Der Schriftzug 16836 besteht aus: 1x "2" + "CV". Die Embleme werden mit 4x M3 Muttern befestigt (unsere Artikelnummer 20166).

2CV, Kofferraumklappe. Emblem "CITROEN" geschwungen, aus 3mm Edelstahl. Made in Germany by

FRANZOSE. Der Schriftzug ist ca. 180mm lang, und 65mm hoch. Das Emblem wird mit 2x M3 Muttern befestigt (unsere Artikelnummer 20166).

Citroen 2CV Kofferraumabdeckung - Entwicklung und Varianten

Während seiner über 42-jährigen Bauzeit durchlief der Citroën 2CV eine interessante Entwicklung der Kofferraumabdeckung (Kofferraumdeckel).

Hauptphasen der Kofferraumabdeckung

Im Wesentlichen lassen sich drei Hauptphasen und eine spezielle Funktionsvariante unterscheiden:

1. Die Stoff-Heckklappe (1949–1957)

In den ersten Produktionsjahren besaß der 2CV noch keinen festen Metalldeckel für den Kofferraum.

  • Bauweise: Das Rollverdeck aus Segeltuch reichte in einem Stück vom Scheibenrahmen vorne bis hinunter zur hinteren Stoßstange.
  • Um an das Gepäck zu gelangen, musste man den unteren Teil des Stoffdachs am Heckabschlussblech aushaken und hochrollen.
  • Abschließen des „Kofferraums“ war bei dieser Version technisch nicht möglich.

Die Laschen für den rollbaren Kofferraumdeckel am Heckabschluss des 2CV wurden übrigens bis zum Produktionsstopp im Jahr 1990 beibehalten! Somit kann also auch ein 2CV aus einem neueren Baujahr noch mit dem ganz langen Rolldach ausgestattet werden.

2. Der Metalldeckel (ab 1957)

Mit der Einführung des Typs AZLP (P steht für Porte de malle, also Kofferraumtür) erhielt die Ente erstmals eine feste Klappe.

  • Einfürung: Ab ca. September 1957 wurde der Kofferraum durch einen Metalldeckel gesichert.
  • Konstruktion: Das Rolldach endete unterhalb der Heckscheibe. Hier wurde ein Blechteil mit Scharnierschiene angebracht, in die der nun festere Kofferraumdeckel aus Blech einfach hineingeschoben und mit einem Schloss verriegelt werden konnte.
  • Spätere Anpassungen: Ab 1970 gab es leichte Änderungen an der Griffmulde und der Position der Typenschilder, während die Grundform bis zum Produktionsende 1990 nahezu identisch blieb.

3. Die „Mixte“-Version (1962)

Für eine kurze Zeit bot Citroën eine besonders praktische Variante an, die vor allem in Belgien als 2CV AZC (Commercial) bekannt war.

  • Besonderheit: Die Heckklappe war so konstruiert, dass sie zusammen mit der Heckscheibe nach oben schwang.
  • Nutzen: Dies ermöglichte eine deutlich größere Ladeöffnung für sperrige Güter, ähnlich wie bei einer modernen Kombi-Heckklappe.

Eine Nachrüstversion wurde in den 1980er Jahren auch als Zubehör in einigen Ländern angeboten. Diese Nachrüstoption haben wir immer noch im Programm. Sie ist sehr praktisch, allerdings leiden die Rolldächer darunter, da sie als Scharnier verwendet werden. Glücklicherweise sind die Rolldächer aber immer noch zu relativ günstigen Preisen zu bekommen.

4. Der 2CV Sahara-Deckel (1958–1966)

Die Allrad-Ente (2CV Sahara 4x4) hatte bauartbedingt einen ganz speziellen Heckdeckel.

  • Funktion: Da im Heck ein zweiter Motor saß, benötigte der Deckel Öffnungen für die Luftzufuhr und den Ventilator zur Kühlung.

Gab es noch mehr Versionen?

Je nach Produktionsland gab es immer wieder Sonderversionen des Kofferraumdeckels. So gab es gewölbte Versionen, die ein größeres Ladevolumen erlaubten. Diese gewölbten Deckel gab es auch in verschiedenen Größen. Sie sind heute sehr selten und sehr gesucht.