Dichtung für Antriebswelle getriebeseitig mit Doppel-Kardangelenk. Passend für Citroen 2CV4 +
2CV6 (ab Baujahr 1961 ca. 1973). Die Dichtung ist aus Papier. Or. Nr. AM373-77. Innendurchmesser 82mm. Aussendurchmesser 118mm.
2CV6 (ab Baujahr 1961 ca. 1973). Die Dichtung ist aus Papier. Or. Nr. AM373-77. Innendurchmesser 82mm. Aussendurchmesser 118mm.
2CV6 (ab Baujahr 1961 ca. 1973). Die Dichtung ist aus Papier. Or. Nr. AM451-72A. Innendurchmesser 82,5mm.
sechziger jahren (Getriebeschaltstange ist hinten am Getriebe). Die Feder ist unter dem Getriebedeckel montiert. Or.Nr.A33497
fördert leiseren Lauf, weicheres Schalten. Das Getriebe erwärmt sich weniger stark und gewinnt durch Glättung der Zahnflanken wieder an Laufruhe und Leistungsfähigkeit. Hersteller: LIQUI MOLY
Ölwanne aus Blech). Innenvierkant. Der passende Werkzeugschlüssel hat unsere Nummer 20221. Or. Nr. A1321M, Gewinde M16x1,5x20
Abmessung: 16,3 x 22 x 2mm. Ausführung C, gewölbt mit einer Dichtung im inneren. (PTFE)
2CV6 passend! Or. Nr.: A33462
e Tachowelle wird mit Klammer im Getriebe gehalten). Nicht passend für 2CV6.
oft für Getriebekennzeichnung verwendet!
Passende Getriebe für frühe und mittlere Citroën 2CV Limousinen bis zur Einführung der 2CV6 unterscheiden sich technisch deutlich von späteren Ausführungen. Besonders bei Übersetzung, Bremsanlage, Kupplung, Antriebswellen und Tachowellenantrieb ist eine genaue Zuordnung wichtig.
Die frühen Citroën 2CV Limousinen unterscheiden sich technisch deutlich von der späteren 2CV6. Besonders beim Getriebe, der Bremsanlage, der Motorisierung und der Übersetzung gibt es wichtige Unterschiede. Wer ein Getriebe für einen frühen 2CV sucht, überholt oder einbauen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die äußere Bauform achten.
Zur frühen 2CV-Limousinenfamilie gehören unter anderem der 2CV A, 2CV AZ, AZL, AZLP, AZAM sowie spätere Übergangsmodelle vor der Einführung der 2CV6. Diese Fahrzeuge wurden mit kleineren Motoren gebaut, unter anderem mit 375 cm³, 425 cm³ und später 435 cm³. Dadurch waren auch die Getriebe anders abgestimmt als bei der späteren 2CV6 mit 602 cm³.
Ein Getriebe aus einer späteren 2CV6, Dyane, Ami oder Fourgonnette kann mechanisch ähnlich wirken, ist aber nicht automatisch passend. Entscheidend sind immer Motorisierung, Baujahr, Kupplung, Bremsanlage, Antriebswellen, Tachowellenantrieb und Übersetzung.
Dieser Text bezieht sich auf die 2CV-Limousinen vor der 2CV6-Generation. Dazu zählen vor allem die klassischen frühen und mittleren Modelle.
| Modell | Technische Einordnung |
|---|---|
| 2CV A | frühe Ausführung mit 375-cm³-Motor |
| 2CV AZ | spätere frühe Ausführung mit 425-cm³-Motor |
| 2CV AZL | komfortabler ausgestattete AZ-Variante |
| 2CV AZLP | AZL mit Kofferraumklappe |
| 2CV AZAM | komfortbetonte Ausführung mit technischen Detailänderungen |
| spätere 425-cm³-Modelle | je nach Baujahr mit geänderten Details |
| frühe 435-cm³-Modelle / 2CV4-nahe Ausführungen | Übergang zur späteren Modellgeneration |
Wichtig: Die 2CV4 mit 435 cm³ ist nicht mit einer frühen 425-cm³-2CV gleichzusetzen. Auch wenn beide Fahrzeuge ähnlich wirken, unterscheiden sich Motor, Anbauteile und teilweise die technische Abstimmung.
Die Getriebe der frühen 2CV-Limousinen gehören zur A-Modell-Technik von Citroën. Es handelt sich um manuelle 4-Gang-Getriebe mit Rückwärtsgang. Der 2., 3. und 4. Gang sind synchronisiert. Der 1. Gang ist nicht synchronisiert.
Das bedeutet: Der 1. Gang sollte nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden. Wird der 1. Gang während des Rollens eingelegt, kann es zu deutlichen Schaltgeräuschen kommen. Das ist bei diesen Getrieben konstruktionsbedingt und nicht automatisch ein Defekt.
Wenn sich der 1. Gang im Stand schwer einlegen lässt, kann es helfen, zuerst kurz in den 2. Gang zu schalten und anschließend in den 1. Gang zu wechseln. Dadurch können sich die Zahnräder besser ausrichten.
Die spätere 2CV6 besitzt einen deutlich stärkeren 602-cm³-Motor. Die frühen 2CV-Limousinen wurden dagegen mit deutlich kleineren Motoren gebaut. Deshalb sind die Anforderungen an das Getriebe anders.
Ein Getriebe für einen 375-cm³- oder 425-cm³-Motor muss zur geringeren Motorleistung passen. Ein zu lang übersetztes Getriebe kann dazu führen, dass das Fahrzeug träge wird, schlecht beschleunigt und an Steigungen zu wenig Kraft hat.
Ein 2CV6-Getriebe kann mechanisch ähnlich erscheinen, ist aber nicht automatisch geeignet. Besonders Übersetzung, Kupplung, Bremsanlage und Antriebswellen müssen genau geprüft werden.
| Bereich | Frühe 2CV-Limousine | Spätere 2CV6 |
|---|---|---|
| Motorisierung | 375 cm³, 425 cm³, später 435 cm³ | 602 cm³ |
| Motorleistung | deutlich geringer, 9 - 21 PS | höher, 27 - 29 PS |
| Getriebeabstimmung | auf kleine Motoren ausgelegt | auf stärkeren Motor abgestimmt |
| Bremsanlage | immer Trommelbremse | je nach Baujahr Trommel oder Scheibe |
| Flüssigkeitssystem | DOT / Lockheed bei Trommelbremse | DOT / Lockheed oder später LHM bei Scheibe |
| Fahrcharakter | langsam, drehmomentarm, leicht | kräftiger und alltagstauglicher |
Bei frühen 2CV-Limousinen ist die Motorisierung besonders wichtig. Die kleinen Motoren haben wenig Leistung und benötigen eine dazu passende Getriebeübersetzung.
| Motorisierung | Typische Einordnung | Bedeutung für das Getriebe |
|---|---|---|
| 375 cm³ | sehr frühe 2CV A | benötigt sehr passende kurze Abstimmung |
| 425 cm³ früh | 2CV AZ / AZL | andere Abstimmung als spätere Modelle |
| 425 cm³ spät | je nach Baujahr verbessert | technische Details genau prüfen |
| 435 cm³ | 2CV4-nahe Ausführung | nicht mit 425 cm³ gleichsetzen |
| 602 cm³ | spätere 2CV6 | deutlich andere Getriebeabstimmung |
Gerade bei den frühen 375-cm³- und 425-cm³-Modellen sollte kein beliebiges späteres Getriebe eingebaut werden. Ein falsch abgestimmtes Getriebe kann das Fahrverhalten deutlich verschlechtern.
Die Übersetzung bestimmt, wie gut das Fahrzeug anfährt, wie kräftig es am Berg ist und wie hoch die Motordrehzahl bei Geschwindigkeit liegt. Bei frühen 2CV-Limousinen ist eine passende Übersetzung besonders wichtig, weil die Motorleistung begrenzt ist.
Ein langes Getriebe kann auf ebener Strecke ruhiger wirken, ist aber für kleine Motoren oft ungünstig. Der Motor hat dann zu wenig Kraft, um das Fahrzeug sauber zu beschleunigen oder Steigungen zu bewältigen.
Ein kürzer abgestimmtes Getriebe passt besser zu kleinen Motoren. Es sorgt für bessere Kraftentfaltung, allerdings bei höherer Drehzahl.
| Getriebetyp / Modell | Charakter | Wirkung in der Praxis |
|---|---|---|
| frühe 2CV A | sehr auf kleine Motorleistung abgestimmt | notwendig für ausreichenden Vortrieb |
| 2CV AZ / AZL | passend zum 425-cm³-Motor | ausgewogener für frühe Limousinen |
| AZAM | komfortorientierter, aber weiterhin kleine Motorleistung beachten | genaue Zuordnung wichtig |
| 2CV4-nahe Ausführung | passend zum 435-cm³-Motor | nicht mit frühen 425ern gleichsetzen |
| 2CV6-Getriebe | für 602 cm³ gedacht | kann für kleine Motoren zu lang oder unpassend sein |
| Ami / Dyane-Getriebe | je nach Ausführung länger | für frühe 2CV meist kritisch zu prüfen |
Für eine originale frühe 2CV-Limousine ist ein zum jeweiligen Modell passendes Getriebe die beste Wahl. Ein späteres Getriebe kann das Fahrzeug technisch fahrbereit machen, verändert aber oft den Charakter und die Alltagstauglichkeit.
Die frühen 2CV-Limousinen besitzen vorn innenliegende Trommelbremsen am Getriebe. Diese Bremsanlage gehört zum klassischen DOT-/Lockheed-System.
Typische Merkmale:
| Merkmal | Frühes 2CV-Trommelbremsgetriebe |
|---|---|
| Vorderradbremse | innenliegende Trommeln am Getriebe |
| Bremsflüssigkeit | DOT / Lockheed |
| Handbremse | wirkt auf die vorderen Trommeln |
| Getriebegehäuse | ohne Aufnahme für Scheibenbremssättel |
| Einsatz | typisch bei frühen 2CV-Limousinen |
Bei frühen 2CV-Limousinen sollte besonders darauf geachtet werden, dass das Getriebe zur vorhandenen Trommelbremsanlage passt. Ein späteres Scheibenbremsgetriebe passt nicht ohne umfangreiche Änderungen zur ursprünglichen Bremsanlage.
Spätere A-Modelle und spätere 2CV6-Ausführungen können mit innenliegenden Scheibenbremsen ausgestattet sein. Diese verwenden LHM, also grüne mineralische Hydraulikflüssigkeit.
Für die frühen 2CV-Limousinen bis zur 2CV6 ist diese Technik jedoch nicht typisch. Wenn ein frühes Fahrzeug mit einem Scheibenbremsgetriebe ausgerüstet wurde, handelt es sich um einen Umbau, der sorgfältig geprüft werden muss.
Wichtig: LHM und DOT-/Lockheed-Bremsflüssigkeit dürfen niemals gemischt werden. Die Dichtungen, Manschetten und Bremskomponenten sind für unterschiedliche Flüssigkeiten ausgelegt. Eine Vermischung kann schwere Schäden an der Bremsanlage verursachen.
Ein späteres 2CV6-Getriebe kann mechanisch in manchen Fällen ähnlich wirken. Trotzdem ist ein solcher Umbau technisch nicht ohne genaue Prüfung zu empfehlen.
Vor dem Einbau müssen mindestens folgende Punkte geprüft werden:
| Prüfpunkt | Warum wichtig? |
|---|---|
| Motorisierung | kleine Motoren benötigen passende Übersetzung |
| Übersetzung | beeinflusst Anfahren, Durchzug und Bergtauglichkeit |
| Bremsanlage | Trommel- oder Scheibenbremse muss passen |
| Bremsflüssigkeit | DOT / Lockheed oder LHM nicht vermischen |
| Kupplung | Baujahr und Ausführung beachten |
| Antriebswellen | Flansche und Ausführung prüfen |
| Tachowellenantrieb | kann je nach Getriebe abweichen |
| Handbremse | abhängig von Bremsanlage und Getriebe |
| Originalität | frühe Modelle verlieren sonst technische Authentizität |
Für eine frühe 375-cm³- oder 425-cm³-2CV ist ein späteres 2CV6-Getriebe nicht die ideale Lösung. Die Abstimmung kann zu lang oder technisch unpassend sein.
Getriebe aus Dyane, Ami oder Fourgonnette gehören zur gleichen A-Modell-Familie. Sie können äußerlich ähnlich wirken und teilweise montierbar sein. Trotzdem unterscheiden sie sich oft deutlich in Übersetzung, Bremsanlage und Auslegung.
Ein Ami- oder Dyane-Getriebe ist häufig auf stärkere Motoren oder komfortorientiertes Fahren ausgelegt. Ein Fourgonnette-Getriebe kann nutzfahrzeugorientiert sein. Für eine frühe 2CV-Limousine mit kleiner Motorleistung kann das unpassend sein.
Vor einem Einbau sollten immer Motor, Baujahr, Bremsanlage, Kupplung, Antriebswellen und Tachowellenantrieb geprüft werden.
Der Rückwärtsgang der frühen 2CV-Getriebe ist zum Rangieren gedacht. Längere Rückwärtsfahrten, hohe Drehzahlen oder starke Belastung sollten vermieden werden.
Bei den A-Modell-Getrieben ist bekannt, dass es nach längerer oder kräftiger Rückwärtsfahrt zu einer Blockade kommen kann. Die Ursache liegt meist nicht direkt am Rückwärtsgang selbst, sondern an einem Bauteil im Bereich der Schiebemuffe für den 2. und 3. Gang.
Dort befindet sich eine Sicherungs- beziehungsweise Gewindebuchse. Wenn sich diese Buchse löst, kann sich der Schiebekörper zu weit verschieben. Dadurch können sich Schaltteile im Getriebe verklemmen. Das Getriebe wirkt dann, als wären zwei Gänge gleichzeitig eingelegt.
Beim Rückwärtsfahren wirken andere Kräfte im Getriebe als bei normaler Vorwärtsfahrt. Wird längere Zeit, mit viel Gas oder unter hoher Last rückwärts gefahren, entstehen ungünstige Belastungen in der Schaltmechanik.
Besonders bei alten, verschlissenen oder bereits reparierten Getrieben kann sich eine Sicherung lösen. Anschließend kann die Schiebemuffe aus ihrer vorgesehenen Position wandern. Im ungünstigen Fall blockiert das Getriebe vollständig.
Rückwärts nur langsam, kurz und ohne hohe Belastung fahren.
Besonders vermieden werden sollten:
Folgende Symptome können auf eine Blockade oder einen Schaden im Getriebe hinweisen:
| Symptom | Mögliche Bedeutung |
|---|---|
| Nach Rückwärtsfahrt tritt ein metallisches Geräusch auf | ein Sicherungs- oder Schaltteil kann sich gelöst haben |
| Das Fahrzeug lässt sich nicht mehr bewegen | das Getriebe kann intern blockiert sein |
| Die Kupplung arbeitet, aber der Antrieb bleibt blockiert | Fehler wahrscheinlich im Getriebe |
| Der Schalthebel fühlt sich ungewöhnlich an | Schaltgabeln oder Schaltmuffen stehen möglicherweise falsch |
| Das Getriebe wirkt, als seien zwei Gänge eingelegt | Schaltteile können sich verklemmt haben |
| Die Räder blockieren beim Anfahren | mögliche innere Getriebeblockade |
In dieser Situation sollte nicht mit Gewalt geschaltet, angefahren oder mit dem Anlasser gearbeitet werden. Dadurch können Zahnräder, Schaltmuffen oder Schaltgabeln zusätzlich beschädigt werden.
Wenn das Getriebe nach einer Rückwärtsfahrt blockiert, sollte das Fahrzeug sofort gesichert und nicht weiterbewegt werden.
Empfohlene Vorgehensweise:
Mit etwas Glück lässt sich die Ursache über den oberen Getriebedeckel prüfen und beheben. Ob das ausreicht, hängt davon ab, ob bereits Folgeschäden entstanden sind.
Ein Ausbau und eine vollständige Zerlegung sind empfehlenswert, wenn deutliche Schäden sichtbar sind oder das Getriebe nach der ersten Prüfung weiterhin auffällig bleibt.
| Befund | Empfehlung |
|---|---|
| Sicherungsbuchse stark beschädigt oder lose | Getriebe zerlegen und prüfen |
| Zähne beschädigt oder gebrochen | vollständige technische Prüfung erforderlich |
| Schiebemuffe beschädigt | Bauteil ersetzen |
| Schaltgabel verbogen | Schaltgabel prüfen oder ersetzen |
| Metallabrieb im Öl | Getriebe reinigen und kontrollieren |
| Heulgeräusche nach Reparatur | Lager, Kegelrad und Tellerrad prüfen |
| Gang springt heraus | Schaltmuffe, Rastung und Lager prüfen |
Eine gelöste Buchse sollte nicht einfach nur zurückgedreht werden. Sie muss dauerhaft gesichert werden. Je nach Zustand kommen sauberes Verstemmen, geeignete Schraubensicherung oder eine fachgerechte mechanische Sicherung infrage.
Frühe 2CV-Getriebe sind robust, aber oft sehr alt und teilweise über Jahrzehnte benutzt, repariert oder umgebaut worden. Deshalb sollten typische Verschleißpunkte sorgfältig geprüft werden.
Krachen oder Hakeln beim Schalten, besonders zwischen dem 2. und 3. Gang oder beim Zurückschalten von 3. auf 2. Gang, deutet häufig auf verschlissene Synchronringe hin.
| Ursache | Beschreibung |
|---|---|
| verschlissene Synchronringe | häufige Ursache für Schaltgeräusche |
| verschlissene Schaltmuffe | Gang rastet nicht sauber ein |
| verschlissene Führungen | ungenaues Schaltgefühl |
| falsches oder altes Getriebeöl | schlechteres Schaltverhalten |
| hohe Laufleistung | allgemeiner Verschleiß möglich |
Heulen, Brummen oder mahlende Geräusche sollten ernst genommen werden.
| Geräusch | Mögliche Ursache |
|---|---|
| Heulen unter Last | Kegelrad, Tellerrad oder Lager |
| Rasseln im Leerlauf | Eingangslager, Primärwelle oder Kupplungsbereich |
| Dröhnen in allen Gängen | Hauptlager oder Differenziallager |
| Geräusch nur in einem Gang | Zahnradpaar oder Lagerung des Gangrads |
| starkes Heulen bei Lastwechsel | Verschleiß oder falsche Einstellung |
Bei alten 2CV-Getrieben treten Undichtigkeiten häufig auf.
| Stelle | Mögliche Ursache |
|---|---|
| Abtriebsflansche | harte Simmerringe oder eingelaufene Laufflächen |
| Schaltdeckel | alte Dichtung |
| Tachowellenantrieb | defekter Dichtring |
| Ablass- und Einfüllschraube | alte Dichtringe |
| Gehäusenaht | mangelhafte Abdichtung nach früherer Reparatur |
| Manschettenbereich | altersbedingte Risse oder Undichtigkeiten |
Für viele Getriebe der A-Modell-Familie werden etwa 0,9 Liter Getriebeöl benötigt. Je nach frühem Baujahr und Ausführung sollte der Füllstand jedoch immer nach der jeweiligen technischen Vorgabe geprüft werden. Der korrekte Füllstand ist in der Regel erreicht, wenn das Öl an der seitlichen Kontrollöffnung austritt.
Empfehlung für normale Straßennutzung:
| Punkt | Empfehlung |
|---|---|
| Menge | meist ca. 0,9 Liter, je nach Ausführung prüfen |
| Viskosität | SAE 75W80 |
| Spezifikation | mineralisches GL-4-Getriebeöl |
| Füllstand | bis Öl an der Kontrollöffnung austritt |
| Kontrolle | regelmäßig prüfen |
| Nicht empfehlenswert | Motoröl, ATF oder sehr dünne Leichtlauföle |
Bei unbekannter Historie sollte das Getriebeöl gewechselt und auf Metallabrieb, Wasser oder verbrannten Geruch geprüft werden.
Vor dem Einbau, Kauf oder einer Reparatur sollte ein Getriebe für frühe 2CV-Limousinen genau geprüft werden. Viele Fahrzeuge wurden im Laufe der Jahre umgebaut oder mit Technik anderer A-Modelle ausgerüstet.
Wichtige Prüfpunkte:
Das hängt von Modell, Baujahr, Motorisierung und Bremsanlage ab. Ein 2CV A mit 375 cm³ benötigt eine andere Abstimmung als ein späterer 2CV AZ oder ein 2CV4-nahes Modell mit 435 cm³.
Ein 2CV6-Getriebe kann mechanisch ähnlich sein, ist aber nicht automatisch passend. Die Übersetzung, Bremsanlage, Kupplung, Antriebswellen und der Tachowellenantrieb müssen genau geprüft werden.
Die frühen Motoren mit 375 cm³ und 425 cm³ haben wenig Leistung. Ein zu langes Getriebe kann das Fahrzeug träge machen und die Bergtauglichkeit verschlechtern.
Nein, frühe 2CV-Limousinen besitzen innenliegende Trommelbremsen am Getriebe. Scheibenbremsen gehören zu späteren Ausführungen und wären bei frühen Fahrzeugen ein Umbau.
Bei den klassischen Trommelbremsanlagen wird DOT-/Lockheed-Bremsflüssigkeit verwendet. LHM gehört zu späteren Scheibenbremsanlagen und darf nicht mit DOT-/Lockheed vermischt werden.
Der 1. Gang ist nicht synchronisiert. Er sollte nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden. Schaltgeräusche beim Einlegen während des Rollens sind konstruktionsbedingt möglich.
Bei längerer oder stark belasteter Rückwärtsfahrt kann sich im Bereich der Schiebemuffe eine Sicherungsbuchse lösen. Dadurch können sich Schaltteile verklemmen und das Getriebe blockieren.
Der Rückwärtsgang sollte nur langsam, kurz und ohne hohe Belastung verwendet werden. Er ist zum Rangieren gedacht, nicht für längere Rückwärtsfahrten.
Bei Umbauten müssen Motor, Getriebe, Bremsanlage, Kupplung, Antriebswellen, Tachowellenantrieb und Bremsflüssigkeit gemeinsam betrachtet werden. Nur weil ein Teil mechanisch montierbar ist, ist es nicht automatisch technisch passend.
Die frühen Citroën 2CV-Limousinen bis zur Einführung der 2CV6 benötigen eine besonders genaue Getriebezuordnung. Modelle wie 2CV A, AZ, AZL, AZLP und AZAM wurden mit kleineren Motoren gebaut und sind nicht direkt mit der späteren 2CV6 vergleichbar.
Ein Getriebe muss immer zu Motorisierung, Baujahr, Bremsanlage und Einsatzzweck passen. Besonders bei 375-cm³- und 425-cm³-Fahrzeugen ist die richtige Übersetzung entscheidend, damit das Fahrzeug ausreichend gut anfährt und am Berg nicht zu träge wird.
Frühe 2CV-Limousinen besitzen in der Regel Trommelbremsgetriebe mit DOT-/Lockheed-Bremsflüssigkeit. Spätere Scheibenbremsgetriebe mit LHM gehören nicht zur ursprünglichen frühen 2CV-Technik und müssen bei Umbauten sorgfältig geprüft werden.
Der Rückwärtsgang sollte nur langsam und kurz zum Rangieren genutzt werden. Längere oder stark belastete Rückwärtsfahrten können dazu führen, dass sich Bauteile im Schaltmechanismus lösen und das Getriebe blockiert.
Vor Einbau, Umbau oder Reparatur sollte jedes frühe 2CV-Getriebe sorgfältig geprüft werden. So lassen sich Fehlkäufe, Folgeschäden und Probleme mit Übersetzung, Bremsanlage oder Schaltmechanik vermeiden.