Getriebe für Citroën 2CV 2CV6

Antriebswelle 2CV, Simmerring am Getriebe. Passend für Citroen 2CV6 + 2CV4, Dayne, AK, Mehari, an

denen der Antriebswellen Flansch mit 6 Schrauben befestigt ist (also alle Fahrzeuge mit Scheibenbremse und die letzten Baujahr mit Trommelbremse). Fahrzeuge mit 4 Verschraubungen, benötigen den Simmerring 12294. Maß: 31 x 42 x 8mm. Made in Germany.

Das Getriebe des Citroën 2CV6 gehört zu den wichtigsten Baugruppen des Fahrzeugs. Es beeinflusst Schaltverhalten, Durchzug, Drehzahlniveau, Fahrkomfort und die passende Bremsanlage. Da viele Citroën A-Modelle technisch miteinander verwandt sind, wurden im Laufe der Jahre häufig Getriebe zwischen 2CV, Dyane, Ami, Méhari, Acadiane und AK-Modellen getauscht. Deshalb sollte ein Getriebe nicht nur nach dem äußeren Erscheinungsbild beurteilt werden.

Besonders entscheidend sind die Übersetzung, die Art der vorderen Bremsanlage, die verwendete Bremsflüssigkeit und der technische Zustand des Getriebes. Auch der richtige Umgang mit dem Rückwärtsgang spielt eine wichtige Rolle, da falsche Bedienung oder hohe Belastung zu Schäden im Inneren des Getriebes führen kann.


Citroën 2CV6 Getriebe: Unterschiede, Übersetzung und Bremsanlage

Aufbau und Schaltverhalten des 2CV6-Getriebes

Das 2CV-Getriebe ist ein 4-Gang-Getriebe mit Rückwärtsgang. Der 2., 3. und 4. Gang sind synchronisiert, der 1. Gang dagegen nicht.

Das bedeutet: Der 1. Gang sollte nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden. Wird er während der Fahrt oder beim Rollen eingelegt, kann es zu deutlichen Schaltgeräuschen kommen. Das ist nicht automatisch ein Defekt, sondern eine konstruktive Besonderheit dieser Getriebebauart.

Wenn sich der 1. Gang im Stand schwer einlegen lässt, kann es helfen, zuerst kurz in den 2. Gang zu schalten und anschließend in den 1. Gang zu wechseln. Dadurch lassen sich die Zahnräder oft besser ausrichten.

2CV6-Getriebe und Übersetzung: 8/33 oder 8/31?

Bei den Citroën A-Modellen wurden verschiedene Getriebeübersetzungen verwendet. Für den 2CV6 ist in vielen Fällen die Übersetzung 8/33 typisch. Diese Übersetzung gilt als eher kurz und passt gut zum 602-cm³-Motor.

Ein kurzes Getriebe sorgt für guten Durchzug, gute Bergtauglichkeit und ein lebendiges Fahrverhalten. Bei höherer Reisegeschwindigkeit liegt die Motordrehzahl allerdings etwas höher.

Andere Modelle wie Dyane 6, Ami 8 oder Acadiane wurden häufig mit längeren Übersetzungen wie 8/31 ausgestattet. Diese Getriebe können das Fahrzeug bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger wirken lassen, reduzieren aber den Durchzug, besonders bei Steigungen oder Beladung.

Modell / Getriebetyp Typische Übersetzung Charakter Wirkung in der Praxis
2CV6 häufig 8/33 eher kurz guter Durchzug, gute Bergtauglichkeit, höhere Drehzahl
Dyane 6 / Ami 8 / Acadiane häufig 8/31 länger niedrigere Drehzahl, weniger Durchzug
AK / Méhari / Nutzfahrzeug-Varianten je nach Ausführung unterschiedlich lastorientiert abhängig von Einsatz und Baujahr

Für eine möglichst originale 2CV6 ist ein 8/33-Getriebe in der Regel die stimmigere Wahl. Ein längeres Getriebe kann bei viel Landstraße angenehmer sein, verändert aber den Charakter des Fahrzeugs.

Trommelbremsgetriebe und Scheibenbremsgetriebe beim 2CV

Ein sehr wichtiger Unterschied liegt in der Bremsanlage. Beim Citroën 2CV6 gibt es Getriebe für innenliegende Trommelbremsen und Getriebe für innenliegende Scheibenbremsen.

Diese beiden Ausführungen unterscheiden sich nicht nur an den Bremskomponenten, sondern auch beim verwendeten Flüssigkeitssystem.

Trommelbremsgetriebe

Frühere 2CV6-Modelle bis Baujahr 1981 besitzen vorne innenliegende Trommelbremsen am Getriebe. Diese Fahrzeuge verwenden klassische DOT- beziehungsweise Lockheed-Bremsflüssigkeit.

Typische Merkmale:

Merkmal Trommelbremsgetriebe
Vorderradbremse innenliegende Trommeln am Getriebe
Bremsflüssigkeit DOT / Lockheed
Handbremse wirkt auf die vorderen Brermstrommeln
Getriebegehäuse ohne Aufnahme für Scheibenbremssättel
Umbau nur mit weiteren Anpassungen sinnvoll

Scheibenbremsgetriebe

Spätere 2CV6-Modelle ab Baujahr 1981 besitzen vorne innenliegende Scheibenbremsen am Getriebe. Diese Fahrzeuge verwenden LHM, also grüne mineralische Citroën Hydraulikflüssigkeit.

Typische Merkmale:

Merkmal Scheibenbremsgetriebe
Vorderradbremse innenliegende Bremsscheiben am Getriebe
Bremsflüssigkeit LHM, grün, mineralisch
Handbremse separate Handbremsbeläge an der Scheibenbremse
Getriebegehäuse mit Aufnahme für Bremssättel
Leitungen und Dichtungen müssen LHM-geeignet sein

Wichtig: LHM und DOT-/Lockheed-Bremsflüssigkeit dürfen niemals gemischt werden. Die Dichtungen und Bauteile der jeweiligen Systeme sind unterschiedlich ausgelegt. Eine Vermischung kann schwere Schäden bis zu einem Totalausfall an der Bremsanlage verursachen.

Können Trommel- und Scheibenbremsgetriebe einfach getauscht werden?

Ein direkter Austausch ist nicht empfehlenswert. Mechanisch passt bei den Citroën A-Modellen zwar vieles untereinander, dennoch müssen Getriebe, Bremsanlage, Handbremse, Leitungen, Hauptbremszylinder und Radbremszylinder zueinander passen.

Wird ein Scheibenbremsgetriebe in ein früheres Fahrzeug mit Trommelbremsanlage eingebaut, reicht der reine Getriebetausch in der Regel nicht aus. Dann muss die gesamte Bremsanlage zum LHM-System passen.

Umgekehrt ist ein Trommelbremsgetriebe in einem Fahrzeug mit LHM-Scheibenbremsanlage ebenfalls nicht sinnvoll, wenn nicht die komplette Bremsanlage entsprechend angepasst wird.

Vor einem Umbau sollten folgende Punkte geprüft werden:

Prüfpunkt Warum wichtig?
Bremsanlage vorne Trommel oder Scheibe
Bremsflüssigkeit DOT/Lockheed oder LHM
Hauptbremszylinder muss zum Flüssigkeitssystem passen
Handbremsseile unterscheiden sich je nach Bremsanlage
Bremsleitungen und Dichtungen müssen materialverträglich sein
Antriebswellen und Flansche je nach Baujahr prüfen
Tachowellenantrieb kann je nach Übersetzung abweichen
Kupplungsausführung abhängig von Baujahr und Motor

Citroën 2CV6 Getriebe: Rückwärtsgang, Schwachstellen und Prüfung

Der Rückwärtsgang beim 2CV: Nur zum Rangieren gedacht

Der Rückwärtsgang des 2CV-Getriebes ist für kurze Rangierbewegungen vorgesehen. Längere Rückwärtsfahrten, hohe Drehzahlen oder starke Belastung im Rückwärtsgang sollten vermieden werden.

Bei Citroën A-Modellen ist ein spezielles Problem bekannt: Nach längerer oder kräftiger Rückwärtsfahrt kann das Getriebe blockieren. Die Ursache liegt meist nicht direkt am Rückwärtsgang selbst, sondern an einem Bauteil im Inneren des Getriebes.

Häufig betroffen ist der Bereich der Schiebemuffe für den 2. und 3. Gang. Dort befindet sich eine Sicherungsmutter beziehungsweise Gewindebuchse. Wenn sich diese Buchse löst, kann sich der Schiebekörper zu weit verschieben. Dadurch können sich Schaltteile verklemmen. Das Getriebe wirkt dann, als wären zwei Gänge gleichzeitig eingelegt.

Warum kann das Getriebe nach Rückwärtsfahrt blockieren?

Beim Rückwärtsfahren wirken andere Kräfte im Getriebe als bei normaler Vorwärtsfahrt. Der Rückwärtsgang ist konstruktiv nicht für lange Strecken, hohe Geschwindigkeit oder starke Beschleunigung ausgelegt.

Wenn mit viel Gas oder unter hoher Last rückwärts gefahren wird, können sich ungünstige Kräfte auf die Schaltmechanik übertragen. Ist eine Sicherung bereits geschwächt oder nicht mehr korrekt befestigt, kann sich eine Buchse lösen. Danach kann die Schiebemuffe aus ihrer vorgesehenen Position wandern.

Rückwärts nur langsam, kurz und ohne hohe Belastung fahren.

Das gilt besonders bei langen Hofeinfahrten, Garagenzufahrten, Steigungen, Anhängerbetrieb oder Fahrten auf Wiese und Schotter. Leider ist das ein echter Schwachpunkt der Getriebe.

Typische Anzeichen für ein blockiertes 2CV-Getriebe

Folgende Symptome können auf eine Blockade oder einen Schaden im Schaltmechanismus hinweisen:

Symptom Mögliche Bedeutung
Nach Rückwärtsfahrt tritt plötzlich ein metallisches Geräusch auf Ein Sicherungs- oder Schaltteil kann sich gelöst haben
Das Fahrzeug lässt sich nicht mehr bewegen Das Getriebe kann intern blockiert sein
Die Kupplung arbeitet, aber der Antrieb ist blockiert Der Fehler liegt wahrscheinlich im Getriebe
Der Schalthebel fühlt sich ungewohnt an Schaltgabeln oder Schaltmuffen stehen möglicherweise falsch
Das Getriebe wirkt, als seien zwei Gänge eingelegt Schaltteile können sich verklemmt haben

In diesem Fall sollte nicht mit Gewalt weitergeschaltet oder angefahren werden. Auch der Anlasser sollte nicht genutzt werden, um das Fahrzeug „freizubekommen“. Dadurch können Zahnräder, Schaltmuffen oder Schaltgabeln zusätzlich beschädigt werden.

Was tun, wenn das 2CV-Getriebe blockiert?

Wenn das Getriebe nach einer Rückwärtsfahrt blockiert, sollte das Fahrzeug sofort gesichert und nicht weiterbewegt werden.

Empfohlene Vorgehensweise:

  1. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
  2. Nicht weiter mit Gewalt schalten oder anfahren.
  3. Den oberen Getriebedeckel abnehmen.
  4. Stellung von Schaltmuffen und Schaltgabeln kontrollieren.
  5. Gelöste Sicherungsmutter korrekt positionieren und sichern.
  6. Getriebeöl auf Metallabrieb prüfen.
  7. Getriebeöl bei Bedarf erneuern.
  8. Vor einer Probefahrt alle Gänge vorsichtig prüfen.

Mit etwas Glück kann die Prüfung und Instandsetzung über den oberen Getriebedeckel erfolgen. Das hängt davon ab, ob bereits Folgeschäden entstanden sind.

Wann muss das Getriebe ausgebaut werden?

Nicht jeder Schaden lässt sich über den Getriebedeckel beheben. Ein Ausbau und eine vollständige Zerlegung sind empfehlenswert, wenn deutlicher Verschleiß oder Beschädigungen vorhanden sind.

Befund Empfehlung
Sicherungsbuchse stark beschädigt oder lose Getriebe zerlegen und prüfen
Zähne beschädigt oder gebrochen vollständige technische Prüfung erforderlich
Schiebemuffe beschädigt Bauteil ersetzen
Schaltgabel verbogen Schaltgabel prüfen oder ersetzen
Metallabrieb im Öl Getriebe reinigen und kontrollieren
Heulgeräusche nach Reparatur Lager, Kegelrad und Tellerrad prüfen

Eine gelöste Sicherungsmutter sollte nicht einfach nur zurückgedreht werden. Sie muss dauerhaft gesichert werden. Je nach Zustand kommen sauberes Verstemmen, geeignete Schraubensicherung oder in speziellen Fällen eine fachgerechte mechanische Sicherung infrage.

Typische Schwachpunkte des 2CV6-Getriebes

Neben dem beschriebenen Problem beim Rückwärtsgang gibt es weitere typische Verschleißpunkte.

Verschleiß an Synchronringen

Krachen oder Hakeln beim Schalten, besonders zwischen 2. und 3. Gang oder beim Zurückschalten von 3. auf 2. Gang, deutet häufig auf verschlissene Synchronringe hin.

Mögliche Ursachen:

Ursache Beschreibung
verschlissene Synchronringe häufige Ursache für Schaltgeräusche
verschlissene Schaltmuffe Gang rastet nicht sauber ein
verschlissene Führungen ungenaues Schaltgefühl
altes oder falsches Getriebeöl schlechteres Schaltverhalten

Oft ist falsches modernes Getriebeöl die Ursache

In vielen Fällen liegt die Ursache nicht an einem schweren Getriebeschaden, sondern an ungeeignetem modernem Getriebeöl. Ein Wechsel auf ein passendes mineralisches GL-4-Getriebeöl bewirkt oft spürbar besseres Schaltverhalten.

Lagergeräusche

Heulen, Brummen oder mahlende Geräusche sollten ernst genommen werden.

Geräusch Mögliche Ursache
Heulen unter Last Kegelrad, Tellerrad oder Lager
Rasseln im Leerlauf Eingangslager, Primärwelle oder Kupplungsbereich
Dröhnen in allen Gängen Hauptlager oder Differenziallager
Geräusch nur in einem Gang Zahnradpaar oder Lagerung des Gangrads

Undichtigkeiten

Bei älteren Getrieben treten Undichtigkeiten häufig auf.

Stelle Mögliche Ursache
Abtriebsflansche harte Simmerringe oder eingelaufene Laufflächen
Schaltdeckel alte Dichtung
Tachowellenantrieb defekter Dichtring
Ablass- und Einfüllschraube alte Dichtringe
Gehäusenaht mangelhafte Abdichtung nach früherer Reparatur

Getriebeöl für das 2CV6-Getriebe

Für das 2CV-Getriebe werden in der Regel etwa 0,9 Liter Getriebeöl benötigt. Der korrekte Füllstand ist erreicht, wenn das Öl an der seitlichen Kontrollöffnung austritt.

Empfehlung für normale Straßennutzung:

Punkt Empfehlung
Menge ca. 0,9 Liter
Viskosität SAE 75W80
Spezifikation mineralisches GL-4-Getriebeöl
Füllstand bis Öl an der Kontrollöffnung austritt
Nicht empfehlenswert Motoröl, ATF oder sehr dünne Leichtlauföle

Ein mineralisches 75W80 GL-4-Getriebeöl ist bei klassischen Getrieben eine sinnvolle Wahl. Bei unbekannter Historie sollte das Öl gewechselt und auf Metallabrieb, Wasser oder starken Geruch geprüft werden.

2CV-Getriebe richtig prüfen

Vor dem Einbau, Kauf oder einer Reparatur sollte das Getriebe genau geprüft werden.

Wichtige Prüfpunkte:

  1. Handelt es sich um ein Trommelbrems- oder Scheibenbremsgetriebe?
  2. Wird DOT/Lockheed oder LHM verwendet?
  3. Welche Übersetzung ist verbaut?
  4. Passt das Getriebe zum Motor und zum Einsatzzweck?
  5. Gibt es Schaltprobleme oder Geräusche?
  6. Sind Undichtigkeiten sichtbar?
  7. Ist das richtige Getriebeöl eingefüllt?
  8. Wurde das Fahrzeug eventuell bereits umgebaut?

Gerade bei älteren Fahrzeugen ist nicht immer das ursprünglich verbaute Getriebe vorhanden. Getriebe aus Dyane, Ami, Méhari, Acadiane oder Nutzfahrzeugvarianten können mechanisch passen, sich aber bei Übersetzung, Bremsanlage und Details unterscheiden.


FAQ zum Citroën 2CV6 Getriebe

Welches Getriebe ist beim 2CV6 original?

Bei vielen 2CV6-Modellen ist ein 8/33-Getriebe typisch. Diese Übersetzung passt gut zum 602-cm³-Motor und sorgt für guten Durchzug.

Kann ein Dyane- oder Ami-Getriebe im 2CV6 verwendet werden?

Mechanisch kann vieles passen. Dennoch müssen Übersetzung, Bremsanlage, Kupplung, Tachowellenantrieb und Antriebswellen geprüft werden. Ein längeres Getriebe verändert außerdem das Fahrverhalten.

Was ist besser: 8/33 oder 8/31?

Für eine klassische 2CV6 ist 8/33 meist passender und serienmäßig verbaut. 8/31 ist länger übersetzt und kann bei höherer Geschwindigkeit ruhiger wirken, bietet aber weniger Durchzug.

Darf LHM mit DOT-Bremsflüssigkeit gemischt werden?

Nein. LHM und DOT-/Lockheed-Bremsflüssigkeit dürfen niemals gemischt werden. Die Bremsanlage kann dadurch schwer beschädigt werden.

Warum kracht der 1. Gang beim Einlegen?

Der 1. Gang ist beim 2CV-Getriebe nicht synchronisiert. Er sollte nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden.

Warum kann das Getriebe nach Rückwärtsfahrt blockieren?

Bei längerer oder stark belasteter Rückwärtsfahrt kann sich im Bereich der Schiebemuffe eine Sicherungsmutter lösen. Dadurch können sich Schaltteile verklemmen und das Getriebe blockieren.

Wie sollte der Rückwärtsgang genutzt werden?

Der Rückwärtsgang sollte nur langsam, kurz und ohne hohe Belastung verwendet werden. Er ist zum Rangieren gedacht, nicht für längere Fahrstrecken.

Was ist zu tun, wenn das Getriebe blockiert?

Das Fahrzeug sollte nicht weiterbewegt werden. Es sollte nicht mit Gewalt geschaltet oder angefahren werden. Eine technische Prüfung über den oberen Getriebedeckel ist der erste sinnvolle Schritt.


Zusammenfassung

Das 2CV6-Getriebe ist robust, benötigt aber die richtige Zuordnung und sorgfältige Behandlung. Entscheidend sind die passende Übersetzung, die richtige Bremsanlage, das korrekte Flüssigkeitssystem und ein guter technischer Zustand.

Für eine originale 2CV6 ist ein 8/33-Getriebe die passende Wahl. Bei Scheibenbremsgetrieben muss das LHM-System beachtet werden, bei Trommelbremsgetrieben das DOT-/Lockheed-System. Beide Bremssysteme dürfen nicht vermischt werden.

Der Rückwärtsgang sollte nur zum langsamen Rangieren genutzt werden. Längere oder stark belastete Rückwärtsfahrten können im ungünstigen Fall dazu führen, dass sich Bauteile im Schaltmechanismus lösen und das Getriebe blockiert.

Vor Einbau, Umbau oder Reparatur sollte jedes Getriebe genau geprüft werden. So lassen sich Fehlkäufe, Folgeschäden und Probleme mit Bremsanlage oder Übersetzung vermeiden.